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Was ist ein Blog?

Gepostet in Allgemein, WordPress | Keine Kommentare

Jeder kennt heutzutage den Begriff Blog. Vor allem Unternehmen, aber auch immer mehr Privatpersonen, nutzen einen Blog, um Ihre eigenen Interessen oder Ihr Wissen mit anderen zu teilen und diese weiterzuverbreiten. Dennoch ist nicht jedem auf Anhieb bekannt, was genau ein Blog eigentlich ist, was man damit anstellt, oder geschweige denn was die Bezeichnung “Blog” eigentlich zu bedeuten hat.

Deshalb wollen wir heute der Frage auf den Grund gehen: Was ist ein Blog?

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Woher stammt die Bezeichnung Blog?

Blog leitet sich ab aus dem Wort “Weblog”. Die Bezeichnung “Weblog” steht dabei zum einen für das World Wide Web, zum anderen fließt dabei auch die Bezeichnung Logbuch mit ein. Weblog ist also eine Kreuzung aus diesen beiden Begriffen, die dafür stehen, Informationen oder ein Thema das einen bewegt, im Internet abzuspeichern. Kurzum: Ein Internettagebuch also. Im Laufe der Zeit wurde das Wort einfach verkürzt und die Bezeichnung “Blog” ist nun die gängige und bekannte Variante.

Wann entstanden die ersten Blogs?

Mitte der 90er Jahre wurden die ersten Blogs ins Leben gerufen. Damals noch direkt als Online Tagebücher bezeichnet, konnten eigentlich nur Programmierer-Spezialisten einen Blog (bzw. eine Website) aufsetzen und betreuen. Erst vor sechs Jahren, also im Jahre 1996, entstanden die ersten Dienste, die auch Normalnutzern ohne Programmierkenntnisse das Einrichten eines Blog ermöglichen sollten. Von da an ging es mit Blognutzern stetig bergauf, wobei die meisten Blogs damals ausschließlich privat genutzt wurden. Einem Unternehmen waren damals die Tragweite und die Verbreitungsmöglichkeiten noch nicht bekannt. Wobei dies natürlich auch daran lag, dass das Internet seinen Aufschwung auch erst nach und nach feierte.

Wie funktioniert ein Blog?

Wie die Bezeichnung Blog, bzw. Weblog, schon wiedergibt, ist ein Blog nichts anderes als ein Internet-Tagebuch. Egal ob von Privatpersonen genutzt oder von Unternehmen selbst: Hier kann jeder entscheiden, welche Informationen und Inhalte er veröffentlichen möchte. Der Autor des Blogs, der auch als Blogger bezeichnet wird, veröffentlicht in bestimmten Abständen Inhalte, die dann in chronologischer Reihenfolge – mit dem aktuellsten Beitrag immer ganz oben – auf dem Blog veröffentlicht werden. Ein Blog ist eigentlich auch nichts anderes als eine Website, nur eben mit dem Hintergrund, stetig aktuelle Informationen oder wichtige Themen zu veröffentlichen.

Da man durch einen Blog nicht mehr nur regional begrenzt ist, sondern sich mit Gleichgesinnten aus der ganzen Welt austauschen kann, erhielten Blogs dadurch natürlich eine große Bedeutung. Es konnten viel mehr Menschen erreicht werden, als wenn man sich beispielsweise nur mit seinen Freunden oder als Unternehmen nur regional ausgetauscht hat.

Ein Blog ist demnach auch dazu da, direkten Kontakt zu knüpfen. Das geschieht dann meist über die Möglichkeit, nach jedem Blogbeitrag (so nennt man einzelne Artikel; auch Blogpost genannt) einen Kommentar hinterlassen zu können. Dadurch können Meinungen und Interessen ausgetauscht, Tipps, sowie Lob und Kritik gegeben werden. Ein Netzwerk entsteht.

Vor allem für Unternehmen bietet dies einen enormen Vorteil, da man dadurch in sehr engem Kontakt mit der eigenen Zielgruppe stehen kann. Nie war die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen einfacher, nie die persönliche Kontaktaufnahme leichter.

Welche Vorteile hat ein Blog?

Die Vorteile, die ein Blog bietet, liegen klar auf der Hand:

  • Es ist eine einfache Kommunikationsplattform mit Hilfe derer sich Unternehmen näher an der Zielgruppe befinden.
  • Es kann gezielt eine Community (dt. Gemeinschaft) aufgebaut werden. Unternehmen und Kunden können dadurch auch gegenseitig von einander profitieren.
  • Blogs bestehen nicht mehr nur aus der Ein-Weg-Kommunikation, also dass ein Sender (Unternehmen) eine Nachricht (Werbung) an den Empfänger (Kunden) weitergibt, sondern sie ermöglichen, dass Kunden auch auf die versandte Nachricht reagieren können und das Unternehmen Feedback erhält (Zwei-Wege-Kommunikation).
  • Vor allem Suchmaschinen wie Google bewerten Blogs sehr positiv, da durch die stetige Veröffentlichung von Inhalten, die Website als sehr aktuell eingestuft wird.
  • Blogposts können gezielt auf Keywords abgestimmt werden und sorgen dadurch nochmals für eine bessere Auffindbarkeit in Suchergebnissen.

Welche Blog-Software gibt es?

Die erste Blog-Software die es damals ermöglichte, dass auch “Nicht-Programmierer” Blogs erstellen und handhaben konnten, war “Xanga” (Quelle: Wikipedia.de).

Heute gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer Software. Dazu zählen zum Beispiel wordpress.org, blogger.de und auch blogspot.com. Diese unterscheiden sich lediglich in Ihrer Handhabung. WordPress kann z.B. auch auf dem eigenen Server installiert werden (mit eigener URL) oder man kann sich direkt unter wordpress.de anmelden und dort seinen Blog starten wenn man keinen eigenen Server hat. Dabei endet die eigene URL jedoch auf http://eigene-url.wordpress.com. Doch auch hier wird bereits angeboten, seine eigene, individuelle Domain (URL) zu bestellen.

WordPress zum Beispiel wird auch als Content Management System (kurz: CMS) bezeichnet. Ein CMS ist ein System, welches den Inhalt von Blogs selbst und ohne großen Aufwand verwaltbar macht:

Layout bei WordPress; Screenshot: s2b

Gibt es eine spezielle Blogsprache?

Ja, die gibt es. Wie in jeder Fachwelt hat sich auch im Blogbereich eine eigene Sprache bzw. eigene Fachwörter entwickelt. Dazu zählen:

  • Blogger:
     Als Blogger wird der Autor eines Inhalts bezeichnet bzw. der Inhaber des Blogs, sofern dieser auch selbst bloggt.
  • Artikel/Posts:
    Veröffentlichte Inhalte werden als Blogpost, also als Artikel, bezeichnet.
  • Thread:
    Ein Thread (dt.: Faden oder in Bezug auf Internet auch bereits als “Thema” übersetzt) steht für die Gesamtheit einzelner Posts zu einem bestimmten Thema.
  • Kommentare:
    Kommentare stehen für die Möglichkeit, unter einem einzelnen Blogpost die eigene Meinung zu veröffentlichen. Dabei kann jedoch der Blogger entscheiden, ob Kommentare von Anderen sofort angezeigt werden sollen, oder ob er diese vor Veröffentlichung erst freigibt.

    Kommentarfunktion unter Blogposts; Screenshot: s2b

  • Blogroll:
    Der Blogroll ist nichts anderes als ein Hinweis auf dem Blog selbst zu anderen, nennenswerten Blogs. Gerade in der Bloggerwelt ist es gang und gäbe sich gegenseitig zu verlinken.
  • Trackback/Pingback:
    Wenn man sich gegenseitig verlinkt, erhält der Verlinkte eine Nachricht, dass er von jemandem auf einer Seite verlinkt wurde. Zum Beispiel: Blogger A verlinkt auf seinem Blog auf Blogger B. Dieser erhält dann in seinem Blog einen Trackback. Er sieht dadurch von welcher Seite bzw. auf welcher Seite die Verlinkung durchgeführt wurde.
    Aber auch wenn man in einem eigenen neuen Blogpost auf einen eigenen, früheren Blogpost verlinkt, erhält man einen Pingback.
  • Permalinks:
    Auf einem Blog hat nicht nur der Blog selbst eine eigene, permanente URL (z.B. http://meinblog.de) sondern auch jeder darauf veröffentlichte Inhalt und Post (z.B. http://meinblog.de/post1, http://meinblog.de/post2, usw.). Dadurch können andere Blogger einzelne Postings verlinken und müssen nicht den Blog an sich verlinken.
  • Ein Auszug aus der Schlagwort-Wolke von s2b; Screenshot: s2b

    Tags:
    Tags sind nichts anderes als Schlagwörter. Schlagwörter werden für jeden Post vergeben, die ihn am besten beschreiben (damit andere ihn im Idealfall finden können). Auf einem Blog findet man dazu auch oft eine Schlagwort-Wolke (engl.: Tag-Cloud), die die meist benutzten Schlagwörter grafisch darstellt.

  • Feed:
    Um aktuelle Inhalte eines Blogs lesen zu können, muss man ihn nicht ständig über dessen eigene URL über den eigenen Browser besuchen. Es gibt die Möglichkeit Inhalte eines Blogs in einfacher Form per Feed zu abonnieren. Dafür gibt es spezielle Feed-Reader für Smart Phones und Computer. Diese laden Posts, die neu erschienen sind, in den Feed-Reader. Ein Besuch der Website/des Blogs wird dadurch umgangen und ein Leser kann sich auf einfache Art und Weise auch den Überblick über mehrere Blogs behalten.
Das Medium Blog ist speziell für Unternehmen eine große Chance mit Menschen in der Welt in Verbindung zu treten. Auf welche Art und Weise jedoch ein Blog genutzt wird, liegt im Ermessen eines jeden Unternehmens selbst.

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