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10 Tipps für eine gute Website

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Alle Website-Betreiber haben das gleiche Ziel: Eine gute Website zu haben. Doch meistens gehen die Meinungen und Vorstellungen zwischen den – ich nenne sie mal – “Website-Inhabern” und den Webprogrammierern und -desigern weit auseinander. Die Website-Inhaber haben meist genaue Vorstellungen, wie Ihre Website aussehen soll bzw. muss. Dies lässt sich aber oftmals nicht mit den Programmierern oder Designern vereinen. Diese tun zwar ihr bestes, um a) den Kunden glücklich zu machen und b) die Website dabei so zu gestalten, dass sie mit besten Wissen und Gewissen mit ihren Erfahrungen übereinstimmt. Aber nicht immer ist das, was der Kunde will, auch automatisch das beste für die Website selbst – Ihre Handhabbarkeit, die Menüführung, die Informationsbeschaffung.

Auch uns passiert es immer wieder, dass wir Kunden darauf aufmerksam machen müssen, was an der momentanen Website schlecht ist. Oftmals erhalten wir Antworten wie: “Mir gefällt meine Seite aber so wie sie ist!” oder “Bis jetzt hat sie doch auch ganz gut funktioniert”. Dennoch sind heutzutage viele Websites veraltet, seit Jahren nicht mehr technisch geupdated oder inhaltlich aktualisiert worden. Das ist schade, denn gerade jetzt (wo Google auch Google+ in die Suche mitaufnimmt), ist es wichtiger denn je, sich der Technik anzuschließen. Tut man dies nicht und versäumt quasi den Trend bzw. die momentanen Möglichkeiten, dann kann es passieren, dass die eigene Website ganz schnell nach hinten abrutscht und in den Suchergebnissen so weit hinten erscheint, dass man vergessen wird. Dieses Defizit wieder aufzuholen erfordert einiges an Investition: zeitlich, als auch Know-how mäßig.

Doch was ist eigentlich eine “gute” Website? Diese Frage beantwortet wohl jeder anders. Website-Inhaber anders als Web-Programmierer. Website-Nutzer (also die User) anders als Web-Designer. Ganz klar, denn jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Erfahrungen, was eine gute Website ausmacht, wie sie aufgebaut sein sollte usw.

10 Website Tips; Foto: s2b

Wir geben hier 10 allgemeine – aber dennoch sehr wichtige – Website Tips:

  1. KISS-Prinzip

    KISS bedeutet: Keep it small & simple; also: Übersichtlich und einfach halten. Die User der Website sollten an jedem Punkt der Website die Übersicht behalten können. Eine verwirrende Menüführung, tausende von Unterpunkten oder gar das Öffnen von neuen Tabs bei jedem Klick sollte unbedingt vermieden werden.

  2. Gesamtbild

    Egal welcher Branche Sie angehören, sorgen Sie dafür, dass das Gesamtbild Ihrer Website stimmig ist. Lassen Sie dabei überflüssige Elemente weg, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche – Und zwar auf den Kundennutzen. Egal ob Sie dabei seriös, witzig, abenteuerlustig oder professionell wirken möchten, das große Ganze muss stimmen und Ihren Kunden überzeugen.

  3. Multimedia-Elemente

    Eine veraltete, statische Website wirkt trister als ein grauer Himmel im Herbst. Das überträgt sich auch auf Ihre User und diese haben dann wenig Lust sich durch veraltete Elemente zu klicken. Sorgen Sie nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch dafür, dass Sie immer auf dem aktuellsten Stand sind: Fotos zum auflockern, Videos als Anschauungsmaterial, Grafiken zur Verdeutlichung, Social-Media-Icons zum verbreiten von Informationen. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass auch diese Elemente so integriert werden, damit sie zur Website selbst passen.

  4. Dynamische Elemente

    Sorgen Sie auch programmiertechnisch dafür, dass neueste Möglichkeiten genutzt werden können. Eine langweilige Standard-Menüführung wird z.B. mit Hilfe von CSS- und JavaScript-Elementen zu einer interaktiven Erlebnis-Menüführung. Der Vorteil dabei: Es muss nicht die ganze Seite neu geladen werden (was Wartezeiten zur Folge hat), sondern nur die einzelnen Elemente, die eben neu angezeigt werden sollen.

  5. Liebe zum Detail

    Jeder Pixel ist wichtig! Deshalb sollte bei allen Ecken, Kanten und Mustern genau darauf geachtet werden, dass diese bündig abschließen. Sicherlich denken sich einige, dass es doch auf einen oder zwei Pixel wohl kaum ankommt. Das mag vielleicht stimmen, wenn ein Laie sich durch die Website klickt, besucht jedoch ein Profi Ihre Website oder jemand, der sich mit der Materie auskennt, dem wird der ein oder andere Pixel oder ein verrutschtes Muster sofort auffallen. Das kann dann schnell unprofessionell und vor allem lieblos wirken.

  6. Website-Schnelligkeit

    Nichts ist nerviger als eine Website mit langen Ladezeiten. Denn warten mag niemand gerne. Vor allem im Netz nicht, wo Informationen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Ihre Website sollte daher so optimiert sein, dass lange Ladezeiten Schnee von gestern sind und Ihr User sofort das zu sehen bekommt, was er auch sehen möchte. Denn eine Website mit langen Ladezeiten wird von Usern meist sofort wieder verlassen und es wird nach Alternativen gesucht. Ein herber Verlust für Sie!

  7. Suchmaschinenoptimierung

    Eine gute, durchdachte, anwenderfreundliche und übersichtliche Website mit guten Informationen nützt absolut nichts, wenn sie nicht gefunden wird. Daher sollte sichergestellt werden, dass die Technik hinter der Website so optimiert ist, dass sie schon im Grundgerüst auf Suchmaschinen angepasst ist (z.B. durch Plugins zur Suchmaschinenoptimierung). Außerdem ist es auf lange Sicht mehr als sinnvoll, um nicht zu sagen sogar notwendig, On-Page-Optimierung zu betreiben. Diese Optimierung bezieht sich nur auf die Website selbst: Der Quelltext, alle Weiterleitungen (interne Verlinkungen) und die Schlagwort-Dichte (u.v.m) sollten in Bezug auf Keywords suchmaschinenoptimiert werden. Auf der anderen Seite spielt auch die Off-Page-Optimierung eine wichtige Rolle. Diese findet nicht auf der Seite selbst statt, sondern dient dazu, von externen Quellen aus mit bestimmten Keywords auf die eigene Seite zu verlinken (Link-Popularität). Dass dies kein endlicher Prozess ist, dürfte wohl jedem klar sein.

  8. Emotionsbildung

    Nur mit Emotionen lässt sich auch eine bestimmte Handlung des Users hervorrufen. Egal ob dieser Sie anrufen, etwas fragen oder sogar beauftragen soll – Machen Sie dem User bereits auf der Startseite deutlich, dass er bei Ihnen in den richtigen Händen ist und Sie der ideale Ansprechpartner für Ihn sind! Heben Sie hervor, dass Sie genau das haben, was er möchte und braucht.

  9. Vertrauensgenerierung

    Können Sie Ihre Internetpräsenz mit zusätzlichen Prüfsiegeln, Auszeichnungen oder Meinungen Ihrer Kunden belegen? Schön, denn das generiert Vertrauen. Bedenken Sie, dass ein neuer Kunde Sie unter Umständen noch gar nicht kennt, noch nie von Ihnen gehört hat. Als verifizierter Online-Shop überbrücken Sie daher gleich die Distanz, die zu Anfang noch zwischen Ihnen herrscht.

  10. Kontakt- und Weiterempfehlungsmöglichkeiten

    Ein überzeugter und zufriedener Kunde teilt seine Erfahrungen gerne mit anderen. Gerade im Zeitalter des Web 2.0 ist das so einfach wie noch nie zuvor: Social Bookmarks machen’s möglich. Ebenso sollte deutlich sichtbar eine Kontaktmöglichkeit angeboten werden, damit der Kunde Sie oder einen Mitarbeiter im Idealfall gleich zur Hand hat.

Natürlich schlagen auch diese Tipps nicht von heute auf morgen ein und steigern Ihren Traffic um ein Vielfaches. Doch auf Dauer gesehen werden Sie merken, dass Ihre Kunden zufrieden sind. Fragen Sie diese doch einmal danach, z.B. was Sie an Ihrer Website gut finden bzw. was nicht so gut. Und fragen Sie gezielt nach evtl. gewünschten Verbesserungen. Die Kunden werden dadurch – ganz Web 2.0-mäßig – aktiv miteinbezogen. Das sorgt für eine rundum Zufriedenheit – Nicht nur bei Ihren Kunden.

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